Mit zehn Jahren wurde bei Jessica eine starke Epilepsie diagnostiziert. Dies verhinderte eine normale Berufskarriere. Nach ihrer Lehre als Floristin wechselte die junge Frau in die Quellenhof-Stiftung. Dies ist mittlerweile 13 Jahre her und Jessica hat hier schon viele Abteilungen unterstützt. Seit Jahren näht sie bei uns Vorhänge für unseren Partner IKEA Dietlikon.
Mit zehn Jahren wurde bei Jessica eine starke Epilepsie diagnostiziert. Dies verhinderte eine normale Berufskarriere. Nach ihrer Lehre als Floristin wechselte die junge Frau in die Quellenhof-Stiftung. Dies ist mittlerweile 13 Jahre her und Jessica hat hier schon viele Abteilungen unterstützt. Seit Jahren näht sie bei uns Vorhänge für unseren Partner IKEA Dietlikon.
Jessica erzählt: «Unsere Arbeit ist sehr vielseitig: Auspacken, Beschriften, Waschen, Bügeln, Ablängen, Stecken, Nähen und Verpacken. Jeder Schritt ist wie eine eigene Station. Ich kann oft selbst entscheiden, wo ich mich einbringe – das gefällt mir sehr.»
Die Partnerschaft der Quellenhof-Stiftung mit einem so bekannten Unternehmen wie IKEA erfüllt Jessica mit Stolz: «Wenn ich erzähle, dass ich Vorhänge für IKEA kürze, verstehen die Leute sofort, was ich mache. Das fühlt sich gut an.» Jessica kann sich auch voll mit den Werten von IKEA identifizieren: «Ich komme vor allem wegen der Gemeinschaft zur Arbeit, denn ich mag die Menschen in der Quellenhof-Stiftung. Auch wenn wir manchmal Meinungsverschiedenheiten haben, unterstützen wir einander und arbeiten gemeinsam an einem Ziel. Ausserdem gibt man uns in der Quellenhof-Stiftung eine gewisse Verantwortung.»
Die Arbeit bedeutet viel mehr als nur ein Einkommen. Die Möglichkeit, zu arbeiten, schenkt Struktur, Sicherheit, Zugehörigkeit und Selbstvertrauen. «Hier bei uns geht es nicht um höher, weiter, schneller. Ich darf mich entwickeln – in meinem Tempo. Früher konnte ich kaum «Grüezi» sagen, heute arbeite ich selbständig und in guter Qualität. Ich bin an dieser Arbeit gewachsen.»
Wenn Kundinnen und Kunden ihre Vorhänge bei IKEA Dietlikon kürzen lassen wollen, kommt unter anderem das Nähatelier der Quellenhof-Stiftung ins Spiel. Die Stoffe werden zugeschnitten, sorgfältig vernäht und pünktlich zurückgeliefert. IKEA übernimmt soziale Verantwortung und gibt Menschen mit Beeinträchtigungen die Chance, zu arbeiten. Arbeit ermöglicht Tagesstruktur, Gemeinschaft und Sinn – sie verändert Leben.
«Die Zusammenarbeit mit der Quellenhof-Stiftung ist für uns ein wertvolles Beispiel dafür, wie wir mit lokalen Partnern einen wichtigen Beitrag leisten können. Die Nähaufträge werden mit grosser Sorgfalt und hoher Qualität umgesetzt. Die Stiftung arbeitet mit Menschen, die wieder in die Arbeitswelt integriert werden sollen, und fördert damit soziale Teilhabe. Mit dieser Partnerschaft bieten wir einen Service, den unsere Kundschaft schätzt. Zugleich ermöglichen wir Menschen in herausfordernden Lebenssituationen, für sich und ihre Gemeinschaft ein besseres Alltagsleben zu schaffen.»
Melanie Maessen, Managerin Einrichtungshaus IKEA Dietlikon
Jessica meint: «Als Mitarbeiterin an angepasstem Arbeitsplatz fühlt man sich oft wertlos, weil man von der IV lebt. Doch in der Quellenhof-Stiftung werde ich als Mensch gesehen. Der Gedanke, dass meine Arbeit die Kunden der IKEA glücklich macht, bereitet mir grosse Freude.»